In diesem Beitrag vergleichen wir die Recyclingfähigkeit der gängigsten Bodenbeläge: Naturstein, Holz, Linoleum & Co. – Kennen Sie die ökologische Bilanz Ihrer Fußböden?
Recyclingfähigkeit Bodenbeläge Vergleich – Naturstein Travertin und Verbundwerkstoffe wie Laminat, keramische Fliesen und Teppichboden. Marmormagia Naturstein.
Bei der Entscheidung für einen neuen Bodenbelag stehen Bauherren vor einer großen Herausforderung. Denn diese Wahl soll über viele Jahre oder gar Jahrzehnte im Haus Bestand haben. Doch neben der Optik, der Haltbarkeit und dem Preis spielt die ökologische Bilanz eine immer größere Rolle. Darum ist es wichtig, Bodenbeläge im strategischen Check genau zu betrachten. Schließlich bildet die reine Wiederverwertbarkeit der Materialien am Ende ihrer Nutzung einen zentralen Aspekt für unsere Umwelt.
In unserem großen Vergleich aller gängigen Bodenmaterialien beleuchten wir genau, welche Stoffe wirklich kreislauffähig sind. Zudem betrachten wir die realen Hürden bei der täglichen Wiederverwertung. Dieser umfassende Blick auf den gesamten Lebenszyklus ermöglicht Ihnen folglich eine nachhaltige Entscheidung. Um die langfristige Wertbeständigkeit besser zu verstehen, lohnt sich vorab ein Blick auf unseren Fachbeitrag über die Trenddauer von Bodenbelägen im direkten Vergleich.
1. Warum reine Naturstoffe den Wertstoffkreislauf dominieren
Materialien aus einem einzigen, unvermischten Rohstoff haben traditionell die beste Umweltbilanz. Denn sie halten entweder unbegrenzt oder stammen vollständig aus der lebendigen Natur. Dadurch kehren sie ohne giftige Rückstände in den biologischen Kreislauf zurück. Suchen Sie daher gezielt nach solchen Lösungen, um teuren Sondermüll beim späteren Rückbau konsequent zu vermeiden.
Naturstein wie Marmor und Travertin hat eine unendliche Lebensdauer und glänzt beim Recycling
Natursteinplatten aus Marmor und Travertin sind geologisch über Jahrmillionen in der Erde entstanden. Sie bilden den langlebigsten aller hier vorgestellten Bodenbeläge. Zudem können Sie diese massiven Steine mehrfach abschleifen. Sie werden mit den Jahren durch die entstehende Patina sogar immer schöner. Diese enorme Langlebigkeit macht sie schließlich auch zum wirtschaftlich attraktivsten Werkstoff.
Echte Wiederverwertung (Downcycling): Zu 100 % recycelbar. Fachbetriebe zerkleinern den alten Steinboden nach dem Rückbau. Dieser dient hingegen als hochwertiges Granulat, Schotter oder Splitt im Straßenbau sowie im schönen Garten- und Landschaftsbau.
Starkes Upcycling-Potenzial: Dank der extremen Härte können Sie alte Naturwerksteine oft einfach wiederverlegen. Sortenreine Riemchen aus Travertin Classic Light oder farbintensivem Travertin Scabas dienen daher über Generationen hinweg als robuster Bodenbelag oder langlebige Mauerscheibe.
Ausgezeichnete Ökobilanz: Als reines Mineralprodukt belastet der Naturstein weder den heimischen Boden noch das kostbare Trinkwasser. Des Weiteren stellt er auf Deponien absolut kein Umweltproblem dar.
Der nachwachsende Klassiker: Parkett & Holzdielen
Holzböden sind ein wertvoller, nachwachsender Rohstoff aus unseren Wäldern. Sie punkten im Alltag mit einer hervorragenden CO₂-Bilanz, denn das Holz speichert über seine gesamte Lebensdauer hinweg den gebundenen Kohlenstoff.
Massivholzdielen & Massivparkett: Sie schleifen diese Beläge bei Bedarf einfach mehrfach ab und versiegeln sie neu. Daraus resultiert eine sehr hohe Lebensdauer. Am Ende ihrer Nutzungszeit dienen sie folglich als Altholz für die Wiederverwendung oder als sauberer Brennstoff. Sie bilden darum die nachhaltigste Holzboden-Option.
Mehrschichtparkett (Fertigparkett): Die künstliche Verklebung der einzelnen Holzschichten erschwert jedoch die Wiederverwendung im Alltag. Ein Abschleifen ist zwar möglich, aber nur in begrenztem Maße. Denn die echte Deckschicht beträgt meist nur wenige Millimeter. Am Ende verbrennen Entsorger das Material daher meist thermisch.
Kork und Linoleum: Nachhaltige Alternativen im Detail
Aus der Rinde der Korkeiche gewinnen Betriebe den Rohstoff Kork, ohne den Baum fällen zu müssen. Es ist ein extrem umweltfreundliches Material, welches Arbeiter alle 9 bis 12 Jahre schonend ernten können.
Der Recyclingprozess: Der reine, unbehandelte Kork ist vollständig kompostierbar und folglich biologisch abbaubar.
Die Wiederverwertung: Verarbeitungsbetriebe zerkleinern Reste von alten Korkböden. Sie verwandeln das Material schließlich in Dämmgranulat oder Isolierung für Wände und Böden.
Die Hürden: Bei fest verklebten Böden müssen Sie die künstlichen Klebstoffe mühsam von der reinen Korkmasse trennen. Das erschwert den Prozess erheblich und verschlechtert zudem die Kreislauffähigkeit.
Als bewährte PVC-Alternative kennt man heute das Linoleum. Dies ist jedoch ein reiner Naturwerkstoff aus Leinöl, Naturharzen, Holzmehl und Jute. Linoleum ist biologisch abbaubar und lässt sich über spezielle Rücknahmeprogramme der Hersteller direkt zu neuem Pulver für zukünftige Generationen von Bodenbelägen verarbeiten. Daher ist seine Ökobilanz absolut vorbildlich.
Kreislaufwirtschaft Bodenbeläge – Infografik C2C thermisches und stoffliches Recycling.
2. Verbund- und Mineralstoffe stellen beim Recyceln eine Herausforderung dar
Beim sortenreinen Recycling zeichnen sich künstliche Produktgruppen durch erhebliche Schwierigkeiten aus. Denn hierbei verkleben, laminieren oder verändern Hersteller verschiedene Materialien fest miteinander. Diese chemische Mischung lässt sich am Ende der Lebensdauer folglich nur unter extrem hohem Energieaufwand wieder voneinander trennen.
Verbundwerkstoffe Laminat und Mehrschichtparkett Querschnitt – Herausforderung stoffliches Recycling.
Keramische Fliesen & Feinsteinzeug schaffen Hürden beim Bauschutt-Recycling
Die reine Wiederverwertung als Bauschutt-Granulat ist bei Fliesen gut machbar. Jedoch belastet der enorme Energiebedarf bei der Herstellung die ökologische Gesamtbilanz massiv. Erfahren Sie die verdeckten Hintergründe dazu in unserem kritischen Fachartikel über das Fliesen-Dilemma aus Grauer Energie und Politikversagen.
Die größte Hürde: Um diese Produkte hochwertig zu verwerten, muss das Material absolut sauber sein. Insbesondere bei verklebten Fliesen bilden die chemischen Klebstoffreste das Kernproblem, denn sie mindern die Reinheit des Granulats im Kreislauf.
Laminat & Vinylböden eignen sich hauptsächlich nur noch für die thermische Verwertung
Aufgrund ihrer komplexen Struktur sind künstliche Materialien stofflich besonders schwierig wiederzuverwerten. Ein tiefer Vergleich zeigt die deutlichen Unterschiede zu echten Naturbaustoffen. Lesen Sie alles über die handfesten Vorteile von echtem Naturstein im direkten Vergleich zur Kopie.
Laminat (HDF/MDF): Entsorger verbrennen Laminat primär thermisch. Die Trägerplatte besteht aus mit Melaminharz verklebten Holzfasern. Die dünne Dekorschicht vom Harz-Verbund zu trennen, ist im Alltag schlicht unwirtschaftlich.
Vinylböden (PVC):Weichmacher und Klebereste erschweren das Recycling massiv. Darum verbrennen Deponien diese Böden nach ihrer Nutzungsdauer größtenteils zur Energiegewinnung. Besondere Vorsicht gilt bei alten Belägen, da sie oft giftige, verbotene Zusatzstoffe enthalten.
Teppichboden: Der größte Teil der Teppichböden bildet einen problematischen Mix aus Fasern, Klebern und Rückenmaterial. Nur sortenreine Teppichfliesen kommen für das aufwendige Recycling überhaupt in Frage. Daraus folgt eine extrem geringe Quote für eine echte Wiederverwendung im Wirtschaftskreislauf.
Der ökologische Vergleich für Materialien, welche ihre Nutzungsdauer erreicht haben
Ein Massivholzboden aus Hartholz wie Eiche hat das Potenzial, über viele Generationen hinweg zu halten. Die typische Angabe bezieht sich oft auf die durchschnittliche Lebensdauer, bevor größere Sanierungsarbeiten anstehen. Die tatsächliche physikalische Nutzungsdauer ist bei Massivholzböden an die Anzahl der möglichen Abschleifzyklen gebunden. Bei dicken Massivdielen kann dieser Boden problemlos 100 Jahre und mehr halten. Er ist also im Gegensatz zu Laminat ein echtes Mehrgenerationenprodukt.
Der große Bodenbeläge-Vergleich (Recycling, Ökobilanz und Langlebigkeit)
Produktgruppe
Bodenbelag
Kern-Recycling-Bewertung
Herausforderung / Haupt-Verwertungsweg
Ökologische Gesamtbilanz
Nutzungsdauer (typisch)
Mineralisch Rein
Naturstein (Marmor, Travertin)
Hervorragend (100 % möglich)
Langlebigkeit ist Jahrhunderte. Wiederverwertung als hochwertiges Granulat.
Spitzenwert
Jahrhunderte (Die höchste physikalische Lebensdauer aller Materialien. Durchgängig massiv. )
Keramische Fliesen, Feinsteinzeug
Gut
Trennung von Kleberesten. Meist Bauschutt-Granulat.
Sehr gut
30 – 100+ Jahre (Das Material hält sehr lange; die Lebensdauer wird durch Oberfläche, Fugen und Kleber limitiert.)
Holz & Biologisch
Massivholzdielen / Massivparkett
Exzellent
Sehr hohe Lebensdauer durch mehrfaches Abschleifen. Am Ende Upcycling/Altholzverwertung.
Sehr hoch
30 – 100+ Jahre (Bei guter Pflege über Generationen nutzbar.)
Kork
Sehr gut
Leicht biologisch abbaubar. Wiederverwertung als Dämmgranulat oder Isolierung.
Exzellent
20 – 40 Jahre
Linoleum
Sehr gut
Komplett aus Naturrohstoffen. Dedizierte Rücknahmeprogramme ermöglichen stoffliches Recycling.
Hervorragend
25 – 40 Jahre
Verbund- & Kunststoff
Mehrschichtparkett (Fertigparkett)
Mittelmäßig
Verklebung der Schichten erschwert stoffliches Recycling. Meist thermische Verwertung.
Gut
15 – 30 Jahre
Vinylböden (PVC, LVT/Designböden)
Eingeschränkt
Additive und Klebereste. Primär thermische Verwertung.
Mittelmäßig
10 – 30 Jahre (stark von Qualität abhängig)
Laminat
Schlecht
Verbund aus Trägerplatte und Melaminharz kann nicht getrennt werden. Ausschließlich thermische Verwertung.
Eher gering
5 – 20 Jahre
Teppichboden
Schlecht
Komplexer Mix aus Fasern und Trägermaterialien. Nur sortenreine Teppichfliesen werden recycelt.
Gering
8 – 15 Jahre
Die Kreislauffähigkeit entscheidet über die Ökobilanz
Die Reinheit des Materials entscheidet letztlich über eine exzellente Ökobilanz. Darum sollten Sie beim Kauf von nachhaltigen Bodenbelägen primär auf Naturstein, Massivholz oder Linoleum setzen. Diese Stoffe kehren ohne großen Energieaufwand in den Wertstoffkreislauf zurück. Zudem garantieren sie eine extrem lange Lebensdauer, um wertvolle Ressourcen für die Zukunft zu schonen. Im Falle von Naturstein, wie beispielsweise urwüchsigem Travertin Noce, ist sogar beides gegeben: Er weist die niedrigste CO₂-Bilanz auf und bleibt über Jahrhunderte einsatzbereit.
Fazit: Welcher recycelbare Bodenbelag gewinnt den Öko-Check?
Zusammenfassend zeigt sich deutlich, dass die echte Kreislauffähigkeit eines Fußbodens bereits bei der Rohstoffauswahl entschieden wird. Darum sollten umweltbewusste Bauherren gezielt auf schadstofffreie bodenbeläge setzen, die am Ende ihrer Nutzungszeit nicht aufwendig entsorgt werden müssen. Wenn Sie sich die Frage stellen, welche bodenbeläge sind am langlebigsten und zeitgleich am besten kreislauffähig, liefert die Natur die einfachste Antwort. Ein reiner Naturstein wie Travertin oder Marmor schlägt den künstlichen laminatboden co2 Fußabdruck (footprint) um Längen, weil er zu 100 % stofflich wiederverwertet werden kann. Schließlich lässt sich mineralischer Altbauschutt problemlos zerkleinern und als hochwertiges Granulat im Wirtschaftskreislauf halten.
Vermeiden Sie daher den problematischen Materialmix synthetischer Verbundstoffe, da diese im Alltag fast immer in der thermischen Verwertung landen. Wer stattdessen auf echte bodenbeläge mit langer lebensdauer setzt, schützt nicht nur aktiv wertvolle Ressourcen, sondern vermeidet auch langfristig teure Folge-Renovierungen. Zudem beweist das Direktimport-Sortiment von Marmormagia, dass erstklassige, ökologische Naturbaustoffe absolut bezahlbar sind. Profitieren Sie bei Ihrer Planung von unserer bewährten Bestpreis-Garantie auf fast alle Produkte im deutschen Markt. Nutzen Sie diese Chance beim nachhaltigen Selbermachen und investieren Sie in ein gesundes Zuhause für Generationen.
Sie möchten mehr über Naturstein erfahren? Informieren Sie sich in unserem Beitrag: Naturstein
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Hinweis zur Transparenz und wissenschaftlichen Aufklärung: Um die baubedingten Zusammenhänge, technischen Bodenaufbauten sowie die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bestmöglich zu veranschaulichen, nutzen wir in diesem Blogbeitrag neben echten Fotos auch hochwertige, unverbindliche KI-Visualisierungen. Zu Zwecken der freien Bildungsaufklärung und Dokumentation veröffentlichen wir unsere herstellungstechnischen und fotografischen Facharbeiten in regelmäßigen Abständen auch im globalen Medienarchiv Wikimedia Commons.
Bodenbeläge im Check: Recyclingfähigkeit und Ökobilanz im Vergleich
⏱️ Lesezeit: ca. 7 Minuten
In diesem Beitrag vergleichen wir die Recyclingfähigkeit der gängigsten Bodenbeläge: Naturstein, Holz, Linoleum & Co. – Kennen Sie die ökologische Bilanz Ihrer Fußböden?
Bei der Entscheidung für einen neuen Bodenbelag stehen Bauherren vor einer großen Herausforderung. Denn diese Wahl soll über viele Jahre oder gar Jahrzehnte im Haus Bestand haben. Doch neben der Optik, der Haltbarkeit und dem Preis spielt die ökologische Bilanz eine immer größere Rolle. Darum ist es wichtig, Bodenbeläge im strategischen Check genau zu betrachten. Schließlich bildet die reine Wiederverwertbarkeit der Materialien am Ende ihrer Nutzung einen zentralen Aspekt für unsere Umwelt.
In unserem großen Vergleich aller gängigen Bodenmaterialien beleuchten wir genau, welche Stoffe wirklich kreislauffähig sind. Zudem betrachten wir die realen Hürden bei der täglichen Wiederverwertung. Dieser umfassende Blick auf den gesamten Lebenszyklus ermöglicht Ihnen folglich eine nachhaltige Entscheidung. Um die langfristige Wertbeständigkeit besser zu verstehen, lohnt sich vorab ein Blick auf unseren Fachbeitrag über die Trenddauer von Bodenbelägen im direkten Vergleich.
1. Warum reine Naturstoffe den Wertstoffkreislauf dominieren
Materialien aus einem einzigen, unvermischten Rohstoff haben traditionell die beste Umweltbilanz. Denn sie halten entweder unbegrenzt oder stammen vollständig aus der lebendigen Natur. Dadurch kehren sie ohne giftige Rückstände in den biologischen Kreislauf zurück. Suchen Sie daher gezielt nach solchen Lösungen, um teuren Sondermüll beim späteren Rückbau konsequent zu vermeiden.
Naturstein wie Marmor und Travertin hat eine unendliche Lebensdauer und glänzt beim Recycling
Natursteinplatten aus Marmor und Travertin sind geologisch über Jahrmillionen in der Erde entstanden. Sie bilden den langlebigsten aller hier vorgestellten Bodenbeläge. Zudem können Sie diese massiven Steine mehrfach abschleifen. Sie werden mit den Jahren durch die entstehende Patina sogar immer schöner. Diese enorme Langlebigkeit macht sie schließlich auch zum wirtschaftlich attraktivsten Werkstoff.
Der nachwachsende Klassiker: Parkett & Holzdielen
Holzböden sind ein wertvoller, nachwachsender Rohstoff aus unseren Wäldern. Sie punkten im Alltag mit einer hervorragenden CO₂-Bilanz, denn das Holz speichert über seine gesamte Lebensdauer hinweg den gebundenen Kohlenstoff.
Kork und Linoleum: Nachhaltige Alternativen im Detail
Aus der Rinde der Korkeiche gewinnen Betriebe den Rohstoff Kork, ohne den Baum fällen zu müssen. Es ist ein extrem umweltfreundliches Material, welches Arbeiter alle 9 bis 12 Jahre schonend ernten können.
Als bewährte PVC-Alternative kennt man heute das Linoleum. Dies ist jedoch ein reiner Naturwerkstoff aus Leinöl, Naturharzen, Holzmehl und Jute. Linoleum ist biologisch abbaubar und lässt sich über spezielle Rücknahmeprogramme der Hersteller direkt zu neuem Pulver für zukünftige Generationen von Bodenbelägen verarbeiten. Daher ist seine Ökobilanz absolut vorbildlich.
2. Verbund- und Mineralstoffe stellen beim Recyceln eine Herausforderung dar
Beim sortenreinen Recycling zeichnen sich künstliche Produktgruppen durch erhebliche Schwierigkeiten aus. Denn hierbei verkleben, laminieren oder verändern Hersteller verschiedene Materialien fest miteinander. Diese chemische Mischung lässt sich am Ende der Lebensdauer folglich nur unter extrem hohem Energieaufwand wieder voneinander trennen.
Keramische Fliesen & Feinsteinzeug schaffen Hürden beim Bauschutt-Recycling
Die reine Wiederverwertung als Bauschutt-Granulat ist bei Fliesen gut machbar. Jedoch belastet der enorme Energiebedarf bei der Herstellung die ökologische Gesamtbilanz massiv. Erfahren Sie die verdeckten Hintergründe dazu in unserem kritischen Fachartikel über das Fliesen-Dilemma aus Grauer Energie und Politikversagen.
Laminat & Vinylböden eignen sich hauptsächlich nur noch für die thermische Verwertung
Aufgrund ihrer komplexen Struktur sind künstliche Materialien stofflich besonders schwierig wiederzuverwerten. Ein tiefer Vergleich zeigt die deutlichen Unterschiede zu echten Naturbaustoffen. Lesen Sie alles über die handfesten Vorteile von echtem Naturstein im direkten Vergleich zur Kopie.
Der ökologische Vergleich für Materialien, welche ihre Nutzungsdauer erreicht haben
Ein Massivholzboden aus Hartholz wie Eiche hat das Potenzial, über viele Generationen hinweg zu halten. Die typische Angabe bezieht sich oft auf die durchschnittliche Lebensdauer, bevor größere Sanierungsarbeiten anstehen. Die tatsächliche physikalische Nutzungsdauer ist bei Massivholzböden an die Anzahl der möglichen Abschleifzyklen gebunden. Bei dicken Massivdielen kann dieser Boden problemlos 100 Jahre und mehr halten. Er ist also im Gegensatz zu Laminat ein echtes Mehrgenerationenprodukt.
Der große Bodenbeläge-Vergleich (Recycling, Ökobilanz und Langlebigkeit)
Die Kreislauffähigkeit entscheidet über die Ökobilanz
Die Reinheit des Materials entscheidet letztlich über eine exzellente Ökobilanz. Darum sollten Sie beim Kauf von nachhaltigen Bodenbelägen primär auf Naturstein, Massivholz oder Linoleum setzen. Diese Stoffe kehren ohne großen Energieaufwand in den Wertstoffkreislauf zurück. Zudem garantieren sie eine extrem lange Lebensdauer, um wertvolle Ressourcen für die Zukunft zu schonen. Im Falle von Naturstein, wie beispielsweise urwüchsigem Travertin Noce, ist sogar beides gegeben: Er weist die niedrigste CO₂-Bilanz auf und bleibt über Jahrhunderte einsatzbereit.
Fazit: Welcher recycelbare Bodenbelag gewinnt den Öko-Check?
Zusammenfassend zeigt sich deutlich, dass die echte Kreislauffähigkeit eines Fußbodens bereits bei der Rohstoffauswahl entschieden wird. Darum sollten umweltbewusste Bauherren gezielt auf schadstofffreie bodenbeläge setzen, die am Ende ihrer Nutzungszeit nicht aufwendig entsorgt werden müssen. Wenn Sie sich die Frage stellen, welche bodenbeläge sind am langlebigsten und zeitgleich am besten kreislauffähig, liefert die Natur die einfachste Antwort. Ein reiner Naturstein wie Travertin oder Marmor schlägt den künstlichen laminatboden co2 Fußabdruck (footprint) um Längen, weil er zu 100 % stofflich wiederverwertet werden kann. Schließlich lässt sich mineralischer Altbauschutt problemlos zerkleinern und als hochwertiges Granulat im Wirtschaftskreislauf halten.
Vermeiden Sie daher den problematischen Materialmix synthetischer Verbundstoffe, da diese im Alltag fast immer in der thermischen Verwertung landen. Wer stattdessen auf echte bodenbeläge mit langer lebensdauer setzt, schützt nicht nur aktiv wertvolle Ressourcen, sondern vermeidet auch langfristig teure Folge-Renovierungen. Zudem beweist das Direktimport-Sortiment von Marmormagia, dass erstklassige, ökologische Naturbaustoffe absolut bezahlbar sind. Profitieren Sie bei Ihrer Planung von unserer bewährten Bestpreis-Garantie auf fast alle Produkte im deutschen Markt. Nutzen Sie diese Chance beim nachhaltigen Selbermachen und investieren Sie in ein gesundes Zuhause für Generationen.
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Was versteht man unter Baustoffrecycling? Erfahren Sie mehr darüber auf Wikipedia.
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Autor: Frank Petry
Seit 2008 tätig in der Natursteinbranche, Inhaber von Marmormagia Naturstein.
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Hinweis zur Transparenz und wissenschaftlichen Aufklärung: Um die baubedingten Zusammenhänge, technischen Bodenaufbauten sowie die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bestmöglich zu veranschaulichen, nutzen wir in diesem Blogbeitrag neben echten Fotos auch hochwertige, unverbindliche KI-Visualisierungen. Zu Zwecken der freien Bildungsaufklärung und Dokumentation veröffentlichen wir unsere herstellungstechnischen und fotografischen Facharbeiten in regelmäßigen Abständen auch im globalen Medienarchiv Wikimedia Commons.